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Über mich
Sulcus Ulnaris Syndrom
Sammy, das Krankenhausfluchttier
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03.11. bis 09.11. Suwos ...

Samstag: Was ned alles gibt!
Ich hab heut a Auto gseng, auf dem is Outlander gstandn. Dabei woar's im Inland auf'm Hof gstandn.

2019 is Gesundheitsjahr in Höchstadt. Ehrenamtliche sind aufgerufen, mitzumachen.
Ich hab mich mal mit Schmerzcomics und einen Vortrag zum Leben mit Schmerzen beworben. Dann leider nix vor der ersten Veranstaltung gehört. Hab halt gedacht, die wolln vielleicht bloss Profis (Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Apotheker...)

Etz is doch nu was kumma. Das Anmeldeformular. Um den Raum muss man sich selber kümmern. Antworten auf meine Fragen hab ich leider noch keine bekommen. Die bräucht ich aber, um das Formular ausfüllen zu können.

Jetzt hab ich mal in einer Apotheke, beim Hörakkustiker und in der Buchhandlung gefragt, ob ich da vielleicht meine Comics ausstellen darf.
Bücherstube überlegt noch, dem Hörakkustiker gefiel die Idee, der guckt sich noch die Comics an. Ich hoff sie gefalln ihm. Sonst gehn mir die Optionen aus. Von der Apotheke hab ich eine Abfuhr bekommen. Anscheinend hat die Gesundheitsbranche keinen Humor. Find ich schad. Weil lachen doch so gsund is. Dazu gibt's sogar Studien.

Und den Vortrag däd ich am liebsten wieder im Kommunbrauhaus im grossen Sitzungssaal machen. Da könnt ich evtl. die Ausstellung auch mit verbinden bevor sie in einen Laden umzieht. Mal gucken, ob's klappt.

Eine Bekannte meinte, dass der Schlüssel jetzt nicht mehr im Bauhof ist. Seufz! Ja wo isser denn dann?

Einen Comic hab ich heut auch wieder für Euch!
Viel Spass und schönes Wochenende!

Sonntag: Neue Büchertipps.
"Ich denke zu viel" von Christel Petitcollin fand ich klasse. Sie erklärt, dass es Menschen mit einer Linkshirn- und Menschen mit einer Rechtshirndominanz gibt. Zu den Rechtshirndominanten zählen z.B. Hochsensible und Autisten.

Die Rechtsdominanten sind mit 30 Prozent in der Minderheit.

Unsere westliche Welt ist also rechtshirndominant. Kein Wunder, dass rechtshirnige damit nicht immer zurechtkommen. Beide nehmen die Welt ganz anders wahr.

Wusstet Ihr, dass das Bauchgefühl in der rechten Gehirnhälfte wohnt? Ich find das irgendwie lustig. Der Bauch wohnt im Hirn.

Rechts wohnen die Emotionen, die Kreativität, das Denken in Bildern, das Bauchgefühl. Rechtsdenkende nehmen die Welt mit allen Sinnen viel intensiver wahr.

In der linken Gehirnhälfte wohnt das logische, lineare Denken. Das Ego. Aber auch der innere Kritiker.

Ihre Erkenntnisse basieren auch auf dem Erfahrungsbericht der Hirnforscherin Dr. Jill B. Taylor, die einen Schlaganfall hatte und deren linke Hirnhälfte sich damals verabschiedete. 10 Jahre brauchte sie, um wieder zu genesen. Dabei hat sie die Dominanz der rechten Gehirnhälfte so sehr zu schätzen gelernt, dass sie sich dafür entschieden hat, Teile aus ihrer frühren linksdominanten Zeit nicht wiederherzustellen. Sie ist jetzt viel zufriedener.

Sie hat ihr Wissen was genau beim Schlaganfall in ihrem Hirn vor sich ging, konstruktiv für ihre Heilung eingesetzt. Und genau dasselbe möchte ich bei der Heilung von meinem CRPS machen :)
Deswegen möchte ich ja genau verstehen, was mit meinem Hirn und meinen neurologischen Verknüpfungen dort im Oberstübchen passiert. Damit ich herausfinden kann, was ich tun muss, um wieder gesund zu werden, meine Schmerzfestplatte zu überschreiben. Wieder gute und gesunde neurologische Verbindungen auszubilden und die alten kranken zu überschreiben.
Die Frau is mir vielleicht sympathisch!

Als Forscherin erlebte sie den Schlaganfall als eine aussergewöhnliche Erfahrung, die sie nicht missen möchte und ist dafür dankbar. Denn so konnte sie berichten, was genau in einem da vor sich geht. Als sie erkannte, dass sie einen Schlaganfall hatte, dachte sie: "Oh mein Gott! Ich habe einen Schlaganfall. Das ist ja cool."

Wusstet Ihr, dass die vom limbischen System ausgelösten Emotionen nur 90 Sekunden dauern? Das sind die Urinstinkte, die man nicht unterbrechen kann. Dass man sich aber nach diesen 90 Sekunden aktiv entscheidet, wie man sich weiterhin fühlt? Der Hirnforscherin gelingt es, diese nach 90 Sekunden Emotionen bewußt zu steuern und so Stress zu vermeiden. Den macht man sich nämlich selbst. Durch das Hirngeplapper.

Das versuch ich jetzt auch. Toll, was für interessante Menschen mir jetzt auf meiner Suche schon begegnet sind. :)

Donnerstag: Ich bin die Woche dicht mit allem möglichen und unmöglichen Zeug. Ich treib mich derzeit mehr IRL (im wahren Leben) herum, als vor dem Rechner zu sitzen. Das hab ich ja schon auf Arbeit.
Jetzt reich ich doch mal ein bisschen was nach.

Montag:
Monatsanfang. Alle kaufen Fahrkarten im Bus. Deswegen sind wir erst um 5:58 Uhr am Bahnhof in Höchstadt. Eine der drei indischen Schwestern fährt mit. Heut hat sie eine Mütze über ihren Schwesternschleier gezogen. Das sieht lustig aus. Hab sie zuerst für n'en Scheich gehalten.

Vor mir sitzt einer mit grossen Löchern in den Ohrläppchen. Warum macht man sowas? Damit's besser durchzieht?

Hannberg: An der Sporthalle in Hannberg hängt das "S" schebs. Sieht aus, als wär es auf dem Sprung. Sportlich, sportlich. Des bassd ja zur Sporthalle.

Der 2.te Monitor im Bus schaltet sich bei jedem unsanftem Holperer vom Bus ein und aus. Ein Gefunzel is des.

Die Ampel unterhalb vom Busbahnhof mag heut auch ned mit uns. Sie schaltet von Grün gradaus auf rot und dann wieder auf Grün gradaus. Wir als Rechtsabbieger schauen in die Röhre. Unser Busfahrer war scho in die Startlöcher und hat dann wieder scharf bremst, weil as Grün ausgebliebm is. Erst bei der nächsten Runde funktioniert's.

Den Regionalexpress hammer grad so erwischt. Ohne zu Rennen. Mein Busnachbar setzt sich, guckt auf seine Uhr und brummt:"Perfekt."

Dienstag:
Heute begrüßt uns der 2.te Haltestellenmonitor mit:
"No boot device present. Halting."
Der Cursor blinkt lustig vor sich hin. Er fesselt meine ganze Aufmerksamkeit. Ich blinzle im Cursortakt.

Heute steigen zwei indische Schwestern mit Mütze ein. Eine trägt Bommel. Sie setzen sich separat. Ob sie gstritten hamm?

Um 6:23 Uhr sind wir am Bahnhof. Auf Gleis 3 ertönt grad die Ansage:"... fährt ein der Regionalexpress ..."
Wir laufen in gemäßtem Tempo zum Bahnsteig.
Als wir am Bahnsteig stehen, ist der Zug noch ned da. Mein Busnachbar brummt:"Immer dieser Stress." und zündet sich sein Zigarettla an.

Mittwoch:
Heut is der Bus flott unterwegs. wir sind um 6:19 Uhr am Bahnhof.
Die S-Bahn fährt grade ab.
Mein Busnachbar:"Hätt mer heut fast einen Zug früher nehmen können."

Donnerstag:
Dei S-Bahn hat ca. 5 Minuten Verspätung. Also fahren wir mal mit anstatt mit dem Regionalexpress.
Mein Busnachbar als wir drinsitzen:"Müssen ja ned immer so rasen. Kriegt man ja gar nix mit."

 
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